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Papua Neuguinea

Papua Neuguinea (PNG) liegt gerade unterhalb des Äquators und etwa 160 Kilometer nördlich der australischen Halbinsel York.  Es ist ein absoluter Magnet für Tauchreisen. Das Land ist unterteilt in den Ostteil der Insel Neuguinea und etwa 600 Inseln, Atollen und Riffen, die verstreut in der Bismarck-, Solomon- und Korallen-See liegen. 

 

            

 

Korallenschluchten sind der Traum eines jeden Tauchers. Interessant sind die Korallenriffe vor allem weil sie noch vollkommen erhalten sind. Ein weiteres Highlight sind die vielen noch aus dem 2. Weltkrieg stammenden Flugzeug- und Schiffwracks die vor den Küsten liegen. PNG hat sehr viele grandiose Tauchreviere, die schönsten liegen in den Gegenden um Port Moresby, Madang und der Kimbe Halbinsel. 

Unter der Berücksichtigung aller Inseln ist PNG etwa anderthalb mal so groß wie Deutschland. Nachbarland auf der Hauptinsel Neuguinea ist die Provinz Irian Jaya, die zu Indonesien gehört. Die Hauptinsel ist durchzogen von einer Bergkette mit Gipfeln bis zu 4500 Metern und tief eingeschnittenen Tälern. Den höchsten Gipfel weist der Mount Wilhelm im zentralen Hochland mit 4509 Metern auf. Von den Bergen herunter bahnen sich die beiden längsten Flüsse des Landes, der Sepik mit einer Länge von 1.600 km und der Fly River, 1.100 km, ihren Weg abwärts durch die Niederungen in das fruchtbare Küstenflachland. Die zahlreichen Inseln Papua Neuguineas sind vulkanischen Ursprungs. Besonders auf der Insel New Britain gibt es Vulkane die immer noch aktiv sind und wie zuletzt 1994 in Rabaul Verwüstungen anrichten. In Papua Neuguinea stoßen Sie auf eine faszinierende Vielfalt vergangener, aber gleichzeitig auch lebendiger Kulturen. Auf einer Reise durch dieses Land können Sie den erstaunlichen Pflanzen- und Tierreichtum erleben. Die riesigen Gebiete mit tropischen Regenwäldern beherbergen über 700 Vogelarten. Papageien, Kakadus und natürlich auch das Symbol Papua Neuguineas, der Paradiesvogel, leben hier und können bei geführten Birdwatching-Touren beobachtet werden. Weltberühmt ist PNG für seine mehr als 3.000 Orchideenarten, die mit ihren prächtigen Farben und Formen die Blicke auf sich ziehen.


 

An der Nordküste liegt Madang, das einen der besten natürlichen Häfen von ganz Papua-Neuguinea sein Eigen nennt. Nördlich der Hafeneinfahrt befindet sich eine herrliche Lagune mit einem außerhalb gelegenen Barrier Reef, mehreren Inseln und traumhaften Tauchmöglichkeiten in den dazwischenliegenden Schluchten. Auch in dieser Bucht findet man viele der versunkenen Kampfbomber. Entlang der Küstenstraße im Norden, ungefähr eine Autostunde von Madang entfernt, gibt es direkt vor der Küste einige bemerkenswerte Tauchgründe. Dort liegt zum Beispiel auch das Wrack des Minensuchbootes "Boston". Weiter entlang der Küstenstraße liegt die Hansa Bay. Hier sind viele gesunkene japanische Schiffe und Flugzeuge zu finden. Das Wasser ist vollkommen flach, und die Wracks sind mit unvorstellbaren Gewächsen bedeckt. Die beste Zeit für Tauchgänge in diesem Gebiet dürfte wohl gegen Ende der Trockenzeit in Madang im Oktober/November sein.


Kavieng: Ein wahrer Irrgarten von Inseln mit ihren engen Passagen, zwischen Kavieng und New Hanover, birgt eines der aufregendsten Tauchgebiete Papua Neuguineas. Bizarr aussehende Steilwände und Schluchten prägen das Bild im Südwesten von Neu-Irland. Im Albatross Channel bewachen Haie das Riff. Dort findet man ebenfalls riesige Barsche, Barrakudaschwärme, Korallen und unzählige kleine Fischarten. Vor allem in den Schluchten bei New Hanover gibt es sensationelle Haivorkommen. Man trifft auf den Weißspitzenriffhai, aber auch auf Hammerhai und Grundhaie. Für Wrack-Liebhaber bietet der Three Islands Harbour einen gesunkenen vielmastigen Frachter, sowie ein Kleinst-U-Boot. Das große Schiff ist bedeckt von Soft-Corals und Venusfächern. Bei guter Sicht kann man eine Vielzahl an großen und kleinen Meerestieren beobachten. Das Chapman’s Reff beherbergt eine Barrakuda-Schule. "Taun Reef" und "Echuka Patch" liegen etwas abseits, bieten allerdings ausgezeichnete Tauchmöglichkeiten für erfahrene Taucher.

 

            


Tauchreisen in die Milne Bay beeindrucken durch unzählige Riffe, Inseln, Tauchplätze und farbenfrohem Artenreichtum. Die bekanntesten Riffe "Banana Bommie", "Tunnel Reef", "Telita Reef", "Cobb’s Cliff" und "Mike’s Bommie" bieten einen außergewöhnlichen Artenreichtum - Fischschwärme, Korallentürme und Großfische. Im seichten Wasser nahe am Strand findet man Tintenfische, Seenadeln, Feuerigel und weitere exotische Lebewesen. Im "Wahoo Reef" und in "Betha’s Bommie" trifft man auf viele Großfische wie Hammer- und Tiegerhaie, Mantas, Schwertwale, Speerfische, Walhaie oder auch Adlerrochen. Im "Peer’s Reef" versammeln sich von Juni bis Dezember Hammerhaie zur Paarung.


Die Kimbe Bay ist die Heimat des Walindi-Tauchens, wo eine der besten Tauchstationen des Landes weltweite Anerkennung gefunden hat. Der Plantagenbesitzer Max Benjamin, der in diesem Gebiet mit der Erforschung der Unterwasserwelt begann, baute das Walindi Plantation Resort, das Taucher mit der nötigen Ausrüstung versorgt. Es ist wundervoll gelegen, mit tropischen Pflanzen umgeben und bietet einen phantastischem Blick auf die Kimbe Bay. Seitdem gibt es hier alle Voraussetzungen, um in der Provinz West New Britain hervorragend Tauchen zu können. Eines der augenfälligsten Merkmale in dieser Region sind die vielen Felsspitzen, die aus ganz tiefem Wasser bis zur Oberfläche herausragen. Die hier liegenden Riffe bieten den großen Seebewohnern und auch Säugetieren Lebensraum. Tauchreisen bescheren gelegentlich den Tauchern dort auch Hammerhaie und Speerfische, genauso Killer- und Pottwale, sowie verschiedene Delphin-Arten auf. Taucher haben es schon geschafft, zusammen mit diesen Riesen unter Wasser zu schwimmen. Die Bali Vitu Group - hier werden gelegentlich Pottwale gesichtet - wird von der "MV FeBrina" angefahren. Auf den Felsspitzen gibt es von gigantischen Schwämmen, Fächerkorallen und roten Hornkorallen mehr als genug. Das besonders klare Wasser macht dieses Gebiet vor allem für Unterwasserfotografen interessant. Viele preisgekrönte Fotos wurden hier aufgenommen. 


Rabaul liegt am Krater eines Vulkans, der 1994 ausgebrochen war. Doch Rabaul ist heute immer noch das was es einmal war, ein freundlicher, wunderbarer und einladender Ort. Während des Krieges diente Rabaul als Stützpunkt der Japaner. Im Hafen und in den umliegenden Gewässern liegen viele Schiffe und Flugzeuge, die während des Krieges zerstört wurden. Sie sind leicht vom Boot oder sogar direkt vom Ufer aus zu erreichen und bieten den Tauchern eine besondere Attraktion. Es gibt in Rabaul einige schöne Riffe zum Tauchen. Man kann bei Tag und bei Nacht, auf Sand oder auf geröllartigem Untergrund viele ungewöhnliche Meereslebewesen entdecken. Dazu gehören seltene Fische und wirbellose Tiere der verschiedesten Gattungen.

Anreise:
Port Moresby in Papua Neuguinea wird zweimal wöchentlich über Singapur angeflogen. Die Abreise in Deutschland erfolgt Sonntags- und Mittwochs  Abends, Ankunft in Port Moresby ist 2 Kalendertage später am Morgen. Alternativ gibt es Flüge via Manila (Dienstags, Samstags), Hong Kong (Dienstags), Kuala Lumpur (Mittwochs) oder Tokio (Samstags). Air Niugini verfügt über ein gut ausgebautes Streckennetz innerhalb des Landes und bietet regelmäßige Flugverbindungen im ganzen Land mit täglichen Anschlussflügen innerhalb des Landes. Taucher können bis zu 15 Kg Tauchgepäck kostenlos mitnehmen. Wir erlauben uns auf Grund der langen Anreise nach Papua Neuguinea Ihnen das Stopoverprogramm in Asien anzubieten. Sprechen Sie uns an und wir suchen in Absprache mit Ihnen die beste Flugverbindung für Sie heraus.